Anpassung an die medizinische Fachrichtung
Curaki lässt sich auf die Terminologie und Dokumentationsgewohnheiten unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen einstellen.
Eine Hausarztpraxis dokumentiert anders als eine dermatologische oder orthopädische Praxis — andere Begriffe, andere Schwerpunkte, andere typische Abläufe. Curaki berücksichtigt diese Unterschiede, statt jede Fachrichtung mit derselben generischen Vorlage zu bedienen.
Wie es funktioniert
Die Vorlagen und Anweisungen, mit denen das Sprachmodell aus einer Transkription eine strukturierte Notiz erstellt, lassen sich je nach Fachrichtung anpassen. Das betrifft etwa die verwendete Fachterminologie und welche Aspekte eines Gesprächs typischerweise in den Feldern Anamnese, Befund, Diagnose und Therapie hervorgehoben werden. Der grundlegende SOAP-ähnliche Aufbau bleibt dabei über alle Fachrichtungen hinweg gleich.
Die Anpassung betrifft die Formulierung und Schwerpunktsetzung der Notiz, nicht die medizinische Bewertung — diese verbleibt vollständig bei der behandelnden Person.
Vorteile
Eine an die Fachrichtung angepasste Vorlage führt zu Entwürfen, die näher an dem liegen, was in der jeweiligen Praxis tatsächlich üblich und relevant ist. Das reduziert den Nachbearbeitungsaufwand im Vergleich zu einer Notiz, die für eine völlig andere Fachrichtung optimiert wäre.
Für wen das relevant ist
Diese Anpassung ist besonders für Praxen relevant, deren Fachrichtung von der breiten hausärztlichen Grundversorgung abweicht und eine eigene Fachsprache oder eigene Dokumentationsschwerpunkte mitbringt. Da Curaki sich noch in der frühen Entwicklungsphase befindet, ist die Tiefe der fachrichtungsspezifischen Anpassung nicht für jede Spezialisierung gleich weit ausgebaut — Rückmeldungen aus der Praxis fließen laufend in die Weiterentwicklung ein.
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