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Art. 9 DSGVO: Besondere Kategorien personenbezogener Daten

Die Regelung der DSGVO, die die Verarbeitung besonders sensibler Datenkategorien — darunter Gesundheitsdaten — grundsätzlich untersagt und nur unter engen Ausnahmen erlaubt.

Warum das wichtig ist

Gesundheitsdaten benötigen wegen ihrer Sensibilität eine eigene Rechtsgrundlage und ein höheres Schutzniveau als gewöhnliche personenbezogene Daten.

Beispiel

Die Verarbeitung von Diagnosedaten in einer Dokumentationssoftware stützt sich auf eine der in Art. 9 DSGVO vorgesehenen Ausnahmen, etwa die Einwilligung der betroffenen Person.

Art. 9 DSGVO listet besondere Kategorien personenbezogener Daten auf, deren Verarbeitung grundsätzlich verboten ist, sofern keine der im Artikel genannten Ausnahmen greift. Dazu zählen unter anderem Gesundheitsdaten, genetische und biometrische Daten sowie Angaben zur ethnischen Herkunft oder sexuellen Orientierung.

Für medizinische Softwareanbieter bedeutet das: Jede Verarbeitung von Gesundheitsdaten — etwa im Rahmen einer Dokumentationsfunktion — muss sich auf eine konkrete Ausnahme nach Art. 9 stützen, etwa die Einwilligung der Patientin oder des Patienten oder die Erforderlichkeit für die medizinische Versorgung.